Program

 

Eine Ausstellung von Angela Baumgartner und Pascal Sidler in der Box43 Vernissage am 13.04.18 ab 18:00 an der Müllerstrasse 43

 

„Flat Earth Theory“ Solo Show by Marco Nicolas Heinzen at Box43 Zurich
9.7.2017-18.9.2017

 

Remi Lambert: „Dominions Doom“ – 12. Mai 2016 um 19:00

bootlegs

BOOTLEGS – Jaques Duboux & Guillaume Ehinger, Vevey, CH

Patrik Muchenberger

Patrik Muchenberger – ULTRA VIOLET SERIES

 

tete de vomi

«Ds Hemd isch verchlüglet»

Josse Bailly and Hayan Kam Nakache
curated by Patricia Bianchi

Opening: Thursday, 22.10.2015, 7 p.m.
23.10. – 22.11.2015

Die beiden Künstler Josse Bailly (*1977) und Hayan Kam Nakache (*1982) aus Genf werden für das dritte und letzte Projekt von Patricia Bianchi die komplette Box43 bespielen. Josse Bailly und Hayan Kam Nakache studierten an der Head in Genf, lernten sich dort kennen und kreierten bisher mehrere Ausstellungen zusammen. Unter dem Künstlernamen «Tobby Landei» haben sie gemeinsame Werke geschaffen, die beispielsweise in Môtiers art en plein air (2015), «Kill All Monsters» (2014) Ausstellungsraum Klingental Basel, «Expo de Noël + escalade» (2013) Hard Hat Genf und «Le Rose, la Couleur des Hippies» (2012) Nieves fanzine Zürich gezeigt wurden. Bei ihren gemeinsamen Arbeiten spielt die Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsort eine wichtige Rolle und dabei können gesamte Rauminstallationen entstehen, bei denen über das Bildformat hinaus Boden und Wände einbezogen und bemalt werden. Auf den ersten Blick scheinen ihre Zeichnungen sehr ähnlich zu sein, doch bei genauerem Hinsehen, lassen sich Unterschiede in der malerischen Technik und Vorgehensweise erkennen.

 

Josse Bailly konstruiert in seinen kleinformatigen Zeichnungen unverwechselbare Bildwelten. Diese entspringen der populären Ästhetik des Heavy Metal ebenso wie humorvollen kunstgeschichtlichen Bezügen und der Auseinandersetzung mit der Malerei selbst. Er verbindet Naives mit Nostalgischen und setzt dies in spielerischen Werken um.

 

Der syrisch-schweizerische Künstler Hayan Kam Nakache vereint in seinen Werken viele Einflüsse aus seinem Leben. Er arbeitet in Schwarz-Weiss und in Farbe, abstrakt und figurativ und inspiriert von den unterschiedlichsten Quellen. In seinen Arbeiten finden sich Bezüge zu anderen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Vittorio Brodmann, Josh Smith oder Amelie von Wulffen. Es finden sich Elemente aus der arabischen Kalligrafie, der Comic-Kultur, dem Videospiel oder der Graffiti-Kunst, die Nakache lange auf der Strasse ausübte. Der Mensch in seiner einfachsten Erscheinungsform durchzieht seine Malerei. Seine Art brut vervielfältigt er in immer neuen Variationen; die Darstellungen erscheinen oft fratzenhaft.

www.box43.ch
www.p-bianchi.tumblr.com

box43 bodies of innocence 

«The Bodies of Innocence»
mit Marco Nicolas Heinzen, Eva Kurz, Daria Marchik und Christoph Studer-Harper

Opening: Donnerstag, 24.09.2015, 19 Uhr
25.09. – 18.10.2015

Finissage: Sonntag, 18.10.2015
Performance von Christoph Studer-Harper, 18 Uhr

curated by Patricia Bianchi

In der zeitgenössischen Kunst ist der Körper ein entsetzlich weites Feld. Wenn man richtig darüber nachdenkt, gibt es eigentlich gar keine Kunst, die nicht den Körper einbezieht, da die Herstellung von und die Bezugnahme auf Kunst mit der Auseinandersetzung mit Materiellem zu tun hat. Beim nackten Körper, in unserer okzidental-christlichen Kultur geht es oft um Begriffe wie Scham, Moral, Schuld, Tabu und Leidenschaft. Ebenso hat der Blick auf die Nacktheit mit dem möglichen Verbot oder dem Überschreiten eines Verbotes zu tun. Bilder ermöglichen es erst, sich „ein Bild“ von etwas zu machen, und Bilder mit sexuellen Motiven tragen dazu bei, inwiefern Nacktheit und Erotik zusammenspielen. Körper in der Kunst werden idealisiert, verehrt, ausgezogen, enthüllt, angezogen, verhüllt, in mit Sinn bedacht oder ihn der Bedeutung entleert, ihn dem Schauen dargeboten und ihn für abbildungswürdig erklärt. Doch woher rührt die Faszination der Bilder, welche offenbaren Faktoren schaffen sie? Macht es die Mischung aus Voyeurismus und Narzissmus, aus Erotik, Indiskretion und Distanz, aus Leben und Inszenierung, aus Verführung und Diskretion? Mit dem Körper als Medium beschäftigen dringt man in eine Welt vor, in der Traum und die Poesie, in den von ihnen erzählten Geschichten aufscheinen, den Betrachter zu einem Anderen, zum Double seiner selbst werden lassen. Es sind Geschichten, die Spannungen zwischen den Personen und ihren begehrenden Blicken oder ihren Körpern als Objekte der Begierde entstehen lassen. Sind wir nicht alle Fetischisten, indem wir unsere Vorlieben für bestimmte Körperteile und/oder Objekte haben?

Die eingeladenen KünstlerInnen für die Gruppenausstellung «Bodies of Innocence» beschäftigen sich in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Weise mit dem Thema der Körperlichkeit und Erotik. Die Box43 ist ein Schaufenster situiert in der Müllerstrassse 43 im Kreis 4, 24 Stunden sichtbar. Dieser Zürcher Kreis ist bekannt für seine Nachtklubs und Prostitution. In einem Viertel, wo Themen wie Sexualität, Prostitution, Körper, Fetisch und Voyeurismus zum Alltag gehören, wird die Box43 dies aufgreifen und in den Kontext der Umgebung stellen.

Mit einer menschlichen Nähe zeigen die Polaroids von Eva Kurz (*1979, lebt und arbeitet in Zürich) eine Offenheit und ein Vertrauen, welches ihr ihre Freunde, Bekannte und Menschen aus ihrer Umgebung entgegenbringen. Private und intime Momente werden zu öffentlichen Bildern. Dabei ist Kurz auf keinen Fall eine Voyeurin, sondern hält dokumentarisch alles um sich herum mit der Kamera fest aus der Perspektive eines Insiders. Intim sind auch die Bilder von getragenen Slips, die Eva Kurz in der Box43 zeigt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man in den weissen Höschen den nicht vorhandenen Körper, der diese einmal getragen hat. Dabei können erotische Erscheinungen, Wunschphantasien und die Begierden entfesselt und ausgelöst werden, die um das Thema Körper und Stoff. Die gezeigten Inkjet Prints sind nur ein Teil aus einer Serie, die für das Buch «The Smell of Roses», 2010 erschienen im Machoverlag, entstanden sind und wie als Wixvorlage gelten und verwendet werden können.

Marco Nicolas Heinzen (*1983, lebt und arbeitet in Brig und Zürich) hat extra für die Ausstellung 18 Aquarelle gemalt, die an explizite pornografische Malerei des alten Japans angelehnt sind. «Shunga», zu deutsch «Frühlingsbilder», heißen die Beispiele erotischer Kunst, die im Japan der Edo-Zeit von 1600 bis etwa 1900 entstanden. Die Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Bücher feiern die Freuden der körperlichen Liebe. Sexuelle Begierde und ihre Erfüllung im Geschlechtsakt werden als völlig natürlich dargestellt. Das Buch, und die darin enthaltenen erotischen Aquarelle von Marco Nicolas Heinzen, ist zur Vernissage und Finissage zur Ansicht möglich, ansonsten kann man nur anhand des Buchumschlages vermuten, was sich dahinter verbirgt. Dazu zeigt Heinzen das Ölbild Mädchen mit Ball (13 x 18 cm).

Die fotografischen Arbeiten von Daria Marchik (*1986, lebt und arbeitet in Moskau) sind eine Mischung aus Performance, Kostüm und Theater. Auf den ersten Blick erscheinen die Fotografien wie aus einem Modemagazin, aber Marchik versucht unterschiedliche Typen und Darstellungen auszuprobieren – das kann von burlesken und viktorianischen Bildern über Phantasievorstellungen mit Kombination von Natur, Objekt, Kostüm, Installation und Portraits reichen.

Christoph Studer-Harper (*1980, lebt und arbeitet in Bern) thematisiert in seinen künstlerischen Werken und Performance stets den Körper als Material. Er zieht dabei Parallelen zwischen Sexualität und ebenso dem Herstellen von Sexspielzeug aus dem Bereich des Fetisch. Dabei können sexuelle Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerische Bestrafung sowie Lustschmerz und Fesselungsspiel in Zusammenhang stehen. Utilities #1,#3 und #5 bestehen aus einem leichten Eschenholz und Garn. Obwohl die Holzobjekte sehr rau und brachial wirken, ist ihre Oberfläche absolut fein und leicht zu beschädigen, verletzlich. Sie stehen im totalen Widerspruch zu ihrer Leichtigkeit des Holzes und der Materialität des Objektes an sich. Der unbenutzte Zustand lässt viele Imaginationen zu, welche zwischen Härte und Sanftheit oszillieren.

 

 

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Box43 zeigt zum Saisonopening:

Kunstkollektiv CKÖ
«WATASTATA»

Mittwoch: 26.08.2015, 19:00
27.08. – 20.09.2015

curated by Patricia Bianchi

www.box43.ch
http://www.ckoe.ch/

Facebook Event:
https://www.facebook.com/events/1477274985906114/

Zum Season-Opening zeigt die Box43 das Kunstkollektiv CKÖ. CKÖ besteht aus Sara Widmer (*1980), Daniel Lütolf (*1980) und Georg Krummenacher (*1983). Das Kunstkollektiv hat sich in den letzten Jahren mit diversen Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in der Kunsthalle Arbon, im Ausstellungsraum Klingental Basel, Arte Laguna Prize Venedig, mit dem Kunstraum SUPER in Hohenems und mit der Teilnahme an der Jungkunst Winterthur 2013 und 2015 einen Namen gemacht. Ihre Werke wurden ausgezeichnet und gefördert durch das Atelierstipendium Berlin 2016 (Kanton Zürich), das Atelierstipendium Tapiola 2015 (Finnish Artist’ Studio Foundation FASF), Zuger Förderbeitrag 2014 (Kanton Zug) und dem Swiss Art Award 2014 (Bundesamt für Kultur). Kürzlich wurde das Kollektiv für die Werkschau 2015 des Kantons Zürich, zu Gast im Museum Haus Konstruktiv, nominiert.

CKÖ hat mit ihren ortsspezifischen Installationen inzwischen vielfach für Furore gesorgt: So zum Beispiel mit ihrer Arbeit «Dormay Wouh 3400» (2015) die den Ausstellungsraum Klingental in Basel um einen Baukörper architektonisch erweitert hat. «Dormay Wouh 3400» wird als ambitioniertestes und grösstes Projekt bezeichnet, welches der Ausstellungsraum je initiiert hat. Meistens ist das Kunstkollektiv inspiriert von der Umgebung , reagiert auf den Ausstellungsort und versucht durch Raumexperimente die Wahrnehmung zu verändern. Ihre Installationen und Konstruktionen sind generell alles andere als klein und handlich, sondern füllen mit gigantischen Ausmassen Aussen- wie Innenräume.

Dies war auch der Grund warum Kuratorin Patricia Bianchi CKÖ für eine Ausstellung in der Box43 eingeladen hat: Gerade weil CKÖ nicht zurückschreckt, aufwändige und grosse Projekte umzusetzen, stellt das Schaufenster eine neue Herausforderung für die drei Künstler dar. Es ist nicht ungewöhnlich, dass CKÖ in ihren Arbeiten unterschiedliche Werkstoffe verwenden, meist aus dem Baumarkt: Holzlatten, Holzplatten, Leuchtstoffröhren, Schrauben und ab und zu auch ganze Fahrzeuge und Hochleistungswindgebläse werden eingebaut. Baumärkte sind für sie eine Spielwiese und dienen ihnen oft als Inspiration und Ausgangspunkt für ihre Installationen. In Finnland, wo CKÖ dank des Atelierstipendiums der Foundation FASF zwei Monate arbeiten konnten, waren sie begeistert von dem vielfältigen Angebot der Baumärkte. Einiges an Material haben die drei aus Finnland mitgebracht, um dieses hier für neue Werke zu verarbeiten. So entstand auch die Idee für die Installation «WATASTATA» in der Box43. Die Werktitel bei CKÖ haben Tradition. Sie zeugen einerseits von der ironischen Spielfreude der Gruppe und andererseits müssen die Titel losgelöst vom Werk betrachten werden. Der skurrile und obskure Name «WATASTATA» lässt auf das Experiment schliessen, das mit der Anordnung der Objekte impliziert wird. Ausgehend von schwimmenden Abschussrampen für Raketen aus dem Wasser, ist das Objekt aus Holz und LED-Röhren entstanden. Das riesige Geschütz nimmt die komplette Diagonale der winzigen Box ein und beleuchtet diese während der Ausstellungsdauer. Daneben arrangiert die Gruppe weitere Gegenstände, die für das Experiment «Wasserstarter» benötigt werden. Ein Schaufenster dient eigentlich zur Präsentation von Verkaufswaren, was CKÖ mit diesem Arrangement, diesem Vorschlag eines möglichen Einsatzes der Utensilien wieder hervorhebt. Die Gesamtinstallation wirkt daher wie eine Schaufenstergestaltung eines Baumarktes, bietet Waren an, die so in der Müllerstrasse 43 mitten in Zürich vermutlich noch nie angeboten wurden.

CKÖ
CKÖ sind Sara Widmer, Daniel Lütolf und Georg Krummenacher. Situiert in Zürich arbeitet das Kollektiv seit 2012 zusammen. Sara Widmer hat ihr Studium an der KISD Köln und TAIK Helsinki mit einem Master of European Design abgeschlossen. Daniel Lütolf studierte Architektur an der ETH Zürich. Georg Krummenacher schloss ebenfalls Architektur an der ETH Zürich ab und absolviert an der ZHdK den Studiengang Master of Fine Arts.
www.ckoe.ch

Patricia Bianchi
Im Herbst 2015 wird die Box43 zum ersten Mal von einer Kuratorin „in residence“ für drei Monate geführt. Die Box43 möchte somit auch jungen Kuratoren die Möglichkeit bieten, den Raum für Projekte zu nutzen. Für August bis November 2015 übernimmt Patricia Bianchi die Box43 und wird in diesem Zeitraum insgesamt drei unterschiedliche Projekte realisieren. Bianchi soll die Box43 als Ort weiterführen, wo man sich trifft und die Möglichkeit geboten wird, über unterschiedliche Inhalte zu diskutieren.
www.p-bianchi.tumblr.com

 

 

 

 

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WE WELCOME Patricia Bianchi ,
WHO WILL TAKE OVER Box43 AS A CURATOR
FOR THE NEXT THREE MONTHS !

NEXT SHOW:
SEASON OPENING WITH CKÖ
CURATED BY PATRICIA BIANCHI
WEDNESDAY: 26.08.2015 – 18:00

www.box43.ch
http://www.ckoe.ch/

 

 

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Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen schwirren hoch vor Lust
was sollt ich nicht mit ihnen singen
aus voller Kehl‘ und frischer Brust ?
– Joseph von Eichendorff

Angela Baumgartner
Marco Nicolas Heinzen
Pascal Sidler

Vernissage 23.04.2015 – 18:00

 

 

 

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Ausstellungstitel: #Zenun #Trohar
Teilnehmende Künstler: Edin Zenun (Wien), Tin Trohar (Wien)
Ausstellungsdauer: 2. Dezember 2014 – 10. Januar 2015
Ort: Box43, Müllerstrasse 43, 8004 Zurich
Öffnungszeiten: 24/24, 7/7

 

 

Intermezzo: sono alla campagna

October 20 – December 01, 2014
Müllerstrasse 43, 8004 Zurich
Opening hours: 24/24, 7/7

Box43 zeigt zwei neue Bilder von Marco Nicolas Heinzen, für deren Malprozess und für die Dauer der Ausstellung sich der Künstler aufs Land zurückgezogen hat. Die Bilder verweisen im Sinne dieses temporären Rückzugs auf das Land – oder namentlich die Schweizer Alpen – auf das Schweizer Wohnverhalten: mit der Einwohnerzahl einer einzigen Großstadt bietet jedes noch so abgeschiedene Dorf dennoch alle Annehmlichkeiten des gutbürgerlichen Lebens und fügt sich in die scheinbar perfekte Idylle ein. Während der Ausstellungsdauer weilt der Künstler als Stellvertreter der zwei Antipoden Stadt/Land demonstrativ „Alla Campagna“.

„Hirsch“ ist eine Hommage an Gerhard Richters Bilder der 60er Jahre: mit viel Röhren präsentiert sich der alte 14-zackige Bulle vor grüner Waldkulisse auf kleiner Leinwand. „Farbpalette 001 (Jäger)“ liegt ein Presse-Bild aus Österreich zu Grunde, welches den Massenmörder und Frevler A.H. zeigt. Mit der Ästhetisierung des Titels und der daraus resultierenden Dekonstruktion des Bildinhalts verweist Heinzen auf die idyllischen Antipoden Stadt/Land, Natur/Ratio, sowie unbeeinflussbaren Verbreitung und Neu-Kontextualisierung von Bildmaterial durch das Internet. Beide Bilder basieren auf Vorlagen aus Heinzens 17 000 Bilder großen digitalen Archivs „Encyclopedia Aesthetica Universalis“, die die Arbeiten stilistisch in ein dokumentarisch-konzeptuelles Schaffen einreiht.

 

 

Julia Sheppard. "Friends, Friends of Friends and complete Strangers: Zurich Edition" @ Box43

Julia Sheppard. „Friends, Friends of Friends and complete Strangers: Zurich Edition“ @ Box43

Julia Sheppard. Friends, Friends of Friends and Complete Strangers: Zurich Edition

August 27 – September 26, 2014
Müllerstrasse 43, 8004 Zurich
Opening hours: 24/24, 7/7

At the occasion of the 2014 Season Opening, Box43 is delighted to present „Friends, Friends of Friends and Complete Strangers: Zurich Edition“, Julia Sheppard’s first solo show in Box43.

Social media in the analog and digital world pervades Julia Sheppard’s newest work. The surreality of todays social behavior in a self-representing culture is the main reference in Sheppard’s subtile work.

Leaving behind the live model painting sessions, Sheppard is using friends and their friend’s data bank of images on Facebook as source material. Sheppard removes these banal moments, selfies and amateur snapshots from their intended context and re-brands them into a work of art for closer contemplation and reflection.

Formally, Sheppard’s work refers to the tradition of portrait miniatures of the 16th and 17th century and contradicts it at the same time. Portrait miniatures were originally intended for private purposes. They were sent abroad for marriage introductions or integrated into pendants, watches and other jewelry. Painted for the public and shown as an ongoing collection, Sheppard’s miniatures define a new context, opening the discourse of privacy and questioning our behavior towards social media.

Sheppard’s work ‚Friends, Friends of Friends and Complete Strangers: Zurich Edition‘ also poses questions about friendship and sincerity. Who is worthy of being painted? And for what reasons? Out of friendship, for business purposes, flattery, love, strategy